Kinder schlafen

So wichtig wie uns unsere Kleinsten sind, so wichtig ist ein gesunder, erholsamer Schlaf für sie. Um Babys und Kindern maximalen Schlafkomfort und gleichzeitig Unterstützung beim Wachstum zu bieten, müssen Baby- und Kindermatratzen also eine Reihe von besonderen Anforderungen erfüllen. Diese haben wir für Dich zusammengestellt und optimal zusammengefasst.

Das Wichtigste zum Babymatratzen Test auf einen Blick:

  • Eine Babymatratze sollte fest bis hart sein – der Kopf, sollte maximal zwei bis drei Zentimeter tief einsinken!
  • Babymatratzen werden zumeist in den Größen 140 x 70 cm und 120 x 60 cm angeboten und passen damit in die gängigen Babybetten mit Lattenrost (Gitterbettchen).
  • Eine gute Babymatratze ist atmungsaktiv und ist beispielsweise auch mit Lüftungskanälen durchzogen. Durch eine Trittkante wird dafür gesorgt, dass das Baby stabil steht, wenn es seine ersten Stehversuche an den Gitterstäben unternimmt.
  • Der Matratzenbezug sollte abnehmbar und mindestens bei 60 Grad waschbar sein – denn so kann gewährleistet werden, dass das Kind hygienisch sauber schläft.

Was ist eine Babymatratze?

Eine Babymatratze bietet für die kleinen Beistellbettchen oder Gitterbetten die optimalen Maße und zudem auch sehr gute Liegeeigenschaften, wodurch ein gesunder und sicherer Schlaf gewährleistet wird. Eine Vielzahl von Babymatratzen ist mit sogenannten speziellen Luftkanälen und Trittkanten ausgestattet. Des Weiteren sollte eine Babymatratze stets auf einem Lattenrost liegen oder auf einem Holzbrett, dass mit Löchern durchbohrt ist, denn nur so ist eine ausreichende Luftzirkulation gewährleistet. Verzichtet werden sollte auf eine Matratzenauflage – beispielsweise in Form einer Gummieinlage im Bett. Denn diese können den Luftaustausch behindern, und werden erst dann ein Thema, wenn das Kind damit beginnt ohne Windel zu schlafen. Überzüge aus Baumwolle sind überaus beliebt.

Die verschiedenen Babymatratzen-Typen

Es werden Babymatratzen aus Materialien wie Kokos, Latex, Schaumstoff oder Kaltschaum angeboten, doch empfehlenswert ist eine Matratze aus natürlichen Materialien. Kokos mit einer Schicht aus Latex oder ähnlichen sorgt für eine optimale Druckverteilung. Weitere Informationen zu den verschiedenen Matratzen Arten gibt es im Matratze Test 2017 oder unter den Matratzen-Arten. Die Vorteile:

  • Eine hohe Punktelastizität
  • Eine gute Luftzirkulation – atmungsaktiv
  • Für Babys besonders gut geeignet, da sie auf das geringere Körpergewicht abgestimmt sind

Die Nachteile:

  • Liegen sich eher schneller durch

Was gilt es beim Kauf einer Babymatratze zu beachten?

Eltern wünschen sich für ihr Baby nur das Beste. Wenn es um den Kauf einer Babymatratze geht, dann steht die Qualität an erster Stelle. Das bedeutet konkret, dass die Matratze das Baby stützt und zudem eine gute Luftzirkulation zulässt, damit es in der Bauchlage gut atmen kann.

Der Härtegrad der Babymatratze:

Die Wirbelsäule von Babys weist noch keine S-Krümmung auf und daher sind keine unterschiedlichen Liegezonen nötig, wie bei Erwachsenen. Die Knochen sind noch weich und aus diesem Grund bieten sich mittlere bis harte Matratzen an, mit der eine optimale Stützfunktion gewährleistet wird. Der schwerste Körperteil des Babys ist sein Kopf und dieser sollte maximal 2- 3 cm in die Matratze einsinken.

Die Maße der Babymatratze:

Selbstverständlich sollte die Matratze optimal in das Bettgestell passen und dort keinesfalls verrutschen. Bei Babymatratzen gibt es zwei Standard-Größen:

  • 140 x 70 cm
  • 120 x 60 cm

Beide Matratzengrößen gewährleisten genügend Bewegungsfreiraum im Baby-Bett und ganz egal ob die Matratze 140 cm oder 120 cm lang ist oder ein Sonderformat gewünscht wird: Eine empfehlenswerte Größe ist, wenn das Baby oberhalb des Kopfes und unterhalb der Füße noch 10 cm Platz hat. Zudem gibt es noch spezielle Formate, beispielsweise für die Wickelkommode oder auch für das Hochbett oder das Beistellbett.

Die Atmungsaktivität der Babymatratze

Häufig sind die Schaumstoff-Matratzen mit Belüftungskanälen durchzogen und diese unregelmäßige Porenstruktur sorgt dafür, dass die Babymatratze beispielsweise eine hohe Atmungsaktivität aufweist. Wenn sich das Baby von allein beginnt zu drehen, beispielsweise auf den Bauch, dann kann es dennoch gut Luft bekommen.

Die Trittkanten der Babymatratze

Als Trittkante werden bei einer Babymatratze verstärkte Ränder bezeichnet und diese bieten folgende Vor- und auch Nachteile:

Die Vorteile:

  • Sie bieten einen stabilen Halt, wenn das Kind die ersten Steh- und Gehversuche startet
  • Es wird ein einfaches Umknicken verhindert, wenn das Kind im Bett hüpft
  • Das Baby wird davor geschützt, dass sich die Füße nicht zwischen Gitter und Matratze einklemmen.
  • Die Haltbarkeit der Matratze wird verlängert.

Die Nachteile:

  • Diese Babymatratzen sind teurer.
  • Bei einer härteren Matratze nicht unbedingt notwendig

Wissenswertes über Babymatratzen

Ein sicherer Schlaf

Auch wenn das Baby keine niedlichen Decken, Kissen und Bettbezüge oder Schlafsäcke in seinem Bettchen hat, kann es einen erholsamen Schlaf haben. Denn es schläft sich sogar ohne Utensilien sicherer, unter oder in denen es einfach zu warm werden kann. Wird es dem Baby zu kalt, dann wird es sich eher melden, als wenn ihm zu warm wird.

Tipps für die Pflege und die Reinigung

Damit gewährleistet werden kann, dass das Baby einen gleichbleibend angenehmen Schlaf in seinem Bettchen hat, muss dafür gesorgt werden, dass die Babymatratze gepflegt wird. Ist der Raum unter der Matratze frei, kann die Luft besser zirkulieren und Schimmelbildung wird vermieden. Zudem sollte das Zimmer stets nach dem Aufstehen ausreichend gelüftet werden, am besten zwei- bis dreimal täglich. Ein Dauerlüften dagegen ist nicht ratsam. Außerdem sollte der Matratzenbezug abnehmbar und bei 60 Grad waschbar sein, damit das Baby hygienisch sauber schlafen kann. Als Letztes sollte die Matratze alle drei Monate gewendet und gedreht werden, denn so wird vermieden, dass sie sich nur an einer Stelle abnutzt.

Babymatratzen im Test

In seiner Ausgabe 03/2014 hat die Stiftung Warentest 12 Babymatratzen getestet. Insgesamt schnitten sieben mit dem Testurteil „Gut“ ab und fünf mit dem Qualitätsurteil „befriedigend“. Auf den ersten drei Plätzen landeten folgende Modelle:

  • Waschbär Kokos-Latex
  • Prolona Lara Plus
  • Julius Zöllner Dr. Lübbe Air Premium.

Die ersten beiden Modelle überzeugten aufgrund ihrer langen und guten Haltbarkeit und ihrer harten Kokosunterseite. Bei der Air Premium von Julius Zöllner handelt es sich um eine sehr gute und haltbare Kaltschaummatratze, deren Oberseite mittelhart und daher ideal für das Baby ist. Zudem verfügt sie über eine harte Kokosunterseite für Kinder. Was Schadstoffe angeht, so waren diese im Test von Stiftung Warentest und auch im Testbericht von Ökotest nie ein Thema. Das heißt, das Antimon und optische Aufheller beispielsweise nie mit bedenklichen Werten in den Vordergrund traten. Ökotest hat 2015 insgesamt 14 Matratzen getestet von denen 10 mit dem Qualitätsurteil „sehr gut“ abschnitten und eine mit „Gut“. Zwei weitere erhielten das Qualitätsurteil „befriedigend“ und nur eine schnitt mit „ausreichend“ ab.

Das Material und die Preise für eine Babymatratze

Was das richtige Material angeht und auch den perfekten oder idealen Preis für eine Babymatratze, so kann beides nicht pauschal bestimmt werden. So werden bereits gute Matratzen aus Schaumstoff angeboten, ebenso wie aus Naturfasern und Kaltschaum. Wichtig beim Kauf ist, dass die Babymatratze frei von Schadstoffen ist. Zwar riechen die meisten Babymatratzen wenn sie neu sind und ausgepackt werden etwas streng, aber das ist keineswegs Grund zur Sorge. Aber dennoch sollte die Matratze vor dem ersten Gebrauch gut ausgelüftet werden. Selbst beim Preis gibt es kein verlässliches Qualitätsmerkmal und das zeigt auch ein Blick auf die Testergebnisse von Stiftung Warentest und Ökotest. Die Preisspannen der getesteten Matratzen reichen von 50 bis zu 200 Euro.