endlich erholsam SchlafenFür viele Menschen ist ausreichender und erholsamer Schlaf leider nicht selbstverständlich. Wer acht Stunden in der Nacht schläft und sich am nächsten Tag dennoch ausgelaugt fühlt, hat eine unzureichende Schlafqualität. Das kann viele Gründe haben. Neben einem individuellen und vor allem hochwertigen Matratzensystem gibt es weitere Faktoren, die für einen erholsamen Schlaf sorgen können.

Um Deine Schlafqualität deutlich zu verbessern, kannst Du diese 7 sofort anwendbaren Tipps nutzen:

  • Die richtige Einschlaf-Temperatur im Schlafzimmer ist wichtig. Wenn es zu warm oder zu kalt ist, dann kommt der Kreislauf durcheinander. Die Faustregel für eine ideale Raumtemperatur liegt bei circa 14 bi 18 Grad und einer Luftfeuchtigkeit von 50 %.
  • Kurz vor dem Einschlafen sollten folgende Tätigkeit vermieden werden:
    • Anstrengender Leistungssport
    • Spannende und aufregende Filme und Videospiele
    • Aufputschende Musik
  • Für einen entspannten Schlaf sind Dunkelheit und Ruhe die Grundlage. Daher gilt, Licht, Radio und TV aus und die Vorhänge zuziehen bzw. die Rollos herablassen.
  • Es sollten auch keine schweren Mahlzeiten vor dem Schlafen gehen gegessen werden. Auch koffeinhaltige Getränke oder Alkohol in großen Mengen wirken sich negativ auf einen erholsamen Schlaf aus. Es sollten möglichst nur kleine Mahlzeit bis zu zwei Stunden vor dem Schlafen gehen zu sich genommen werden.
  • Wichtig ist es, die Probleme des Alltags abzuschalten. Es sollte nicht gegrübelt werden, was am nächsten Tag alles zu erledigen ist, Probleme sollten ausgeblendet werden. Das Beste ist es, die Probleme durch harmonisierende Gespräche mit dem Partner zu bewältigen. Optional können Aufgaben und ungelöste Probleme für den nächsten Tag niedergeschrieben werden. Das Geschriebene dann zur Seite legen – so belastet es nicht länger.
  • Yoga, autogenes Training oder Meditation sind gut für höchste Entspannung. Aber auch die Verwendung von einschlaffördernden Aromen wie Lavendel, Zimtrinde, Baldrian oder Vanille fördern die Schlafbereitschaft.
  • Es sollte versucht werden, möglichst immer zur gleichen Zeit schlafen zu gehen.
  • Wer viel vor dem Computer sitzt und auch nachts lange daran arbeitet oder spielt, sollte sich Flux herunterladen. Das Programm passt die Bildschirmhelligkeit an die Tageszeit an.

Die Irrtümer um den Schlaf

Um den Schlaf ranken sich jede Menge Mythen – Warum gelingt Vorratsschlaf nicht? Eignet sich Alkohol als Schlafmittel? (Natürlich nicht!)

Wichtig ist zu wissen, dass es nicht so sehr darum geht, wann man genau schläft, sondern welchen Schlafrhythmus man pflegt und mit welcher Qualität man schläft. Ein Schlafmediziner erklärt, dass die ersten 90 Minuten nach dem Einschlafen die erholsamsten sind, ganz egal ob diese vor oder nach Mitternacht geschlafen werden. Wer es beispielsweise gewohnt ist, jede Nacht kurz nach Mitternacht ins Bett zu gehen und dann ausreichend schläft, ist das vollkommen in Ordnung. Wer dagegen jeden Abend um 22 Uhr Schlafen geht, für den sind die Stunden vor Mitternacht selbstverständlich die wirkungsvollsten.

Ein Gläschen in Ehren, kann niemand verwehren…

…um besser schlafen zu können! Das ist auf der einen Seite richtig, aber mit Vorsicht zu genießen. Es ist tatsächlich so, dass Alkohol dabei hilft besser einzuschlafen, doch er stört die zweite Hälfte des Schlafes. Alkoholische Getränke helfen dabei die Gedanken zu beruhigen – aber behindern beim Durchschlafen. Zudem führt ein vermehrter Genuss von Alkohol zu einem vermehrten Harndrang, wodurch der Schlaf auch unterbrochen wird. Daher sollten Menschen mit Schlafstörungen davon absehen, Alkohol als „Betthupferl“ zu nutzen! Auch von Süßigkeiten ist abzuraten, denn die meisten enthaltenen Kakao und dieser enthält eher eine aufputschende Wirkung.

Ein paar letzte Tipps:

Stets sehr müde ins Bett gehen

Wer nicht müde ist, der kann nicht gezwungen werden sich ins Bett zu legen und zu schlafen. In dem Fall wälzt man sich nur frustriert herum. Besser ist es, die Zeit mit Entspannungsübungen zu verbringen, wie Lesen, ein Bad nehmen, schreiben oder meditieren. Erst wenn man richtig müde ist, kann der Schlaf auch richtig genossen werden.

Es kommt auf die Matratze an

Die Qualität des Schlafes wird eindeutig von der Qualität der Matratze bestimmt sowie dem Laken und der Kissen. Geht es um die Matratze sollte keinesfalls gespart werden und vor dem Kauf getestet werden, bevor die passende gefunden wird. Selbst bei den Laken kommt es auf Komfort an. Diese sollten die Haut nicht irritieren und daher sind gute und natürliche Stoffe wichtig.

Laut einer amerikanischen Studie schlafen 70% aller Menschen, die Probleme mit dem Einschlafen haben besser, wenn Sie die alte Matratze durch eine neue ersetzt haben. Eine Matratze sollte nicht länger als 5-7 Jahre benutzt werden. Die besten Matratzen gibt es im Matratzen Test.

Der Blick auf den Nachttisch

Wer einmal einen Blick auf seinen Nachttisch wirft, der wird erstaunt sein, was er dort alles findet: das Handy, Bücher, Skripts von der Arbeit/Uni? Hoffentlich nicht.
Besser ist es, den Nachttisch so simpel wie möglich zu halten und so minimalistisch, wie es nur geht. Das Handy sollte aus dem Schlafzimmer verbannt werden, die Skripts bleiben auf dem Schreibtisch und es wird alles weggelegt, was nicht zu 100 % benötigt wird. „Erlaubt“ sind ein Buch, ein Notizblock für eventuell aufkommende Gedanken, ein Wecker. Auch ein Aromakissen ist nicht verkehrt, denn das riecht nicht nur angenehm, sondern beruhigt auch.

Was sonst noch den Schlaf verbessern kann:

  • Alte Matratze ersetzen
  • Schlafzimmer für den Schlaf gestalten
  • Gesunde Ernährung

Also dann, auf einen gesunden und erholsamen Schlaf in den kommenden Nächten!